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DGAP-News: Hamburg Trust Finest Selection-Fonds: Den Anlegern gelingt ein Doppelschlag gegen die Hamburg Trust-Geschäftsführung


Hamburg Trust Finest Selection-Fonds: Den Anlegern gelingt ein Doppelschlag gegen die Hamburg Trust-Geschäftsführung

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DGAP-News: SCHIRP & PARTNER Rechtsanwälte mbB / Schlagwort(e):

Fonds/Rechtssache

Hamburg Trust Finest Selection-Fonds: Den Anlegern gelingt ein Doppelschlag

gegen die Hamburg Trust-Geschäftsführung

04.09.2018 / 10:58

Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich.

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Beirat klagt als "Besonderer Vertreter" der Fonds mit gerichtlicher

Billigung Schadensersatz ein; Siege in Prospekthaftungsklagen beim

Oberlandesgericht Hamburg

Aktuelle Urteile des Landgerichts und des Oberlandesgerichts Hamburg lassen

aufhorchen. Das Oberlandesgericht Hamburg gab am Freitag, den 31.08.2018,

vier Prospekthaftungsklagen von Anlegern des Hamburg Trust-Fonds Finest

Selection 02 statt. Bereits das Landgericht hatte diesen Klagen in erster

Instanz stattgegeben, das Oberlandesgericht billigte diese Entscheidungen

nunmehr ausdrücklich. Und Landgericht und Oberlandesgericht Hamburg billigen

Gesellschafterbeschlüsse beider Finest Selection-Fonds, die den Beirat

ermächtigen, namens der beiden Fonds als "Besonderer Vertreter"

Schadensersatz gegen die Geschäftsführung geltend zu machen. Marktinsider

fragen sich, wie lange es Hamburg Trust noch gelingen kann, sich dem Druck

der Anlegerseite zu entziehen.

Wir erinnern uns: Im Jahre 2014 hat die Hamburg Trust-Geschäftsführung es

geschehen lassen, dass das Immobilienvermögen beider Hamburg Trust Finest

Selection-Fonds in einen großen REIT-IPO in New York hineingegeben wurde, in

dem die Hamburger Unternehmerfamilie Otto ihre US-Immobilieninteressen

konsolidierte. Die Anleger der beiden Finest Selection-Fonds wurden zu

dieser Transaktion nicht befragt. Sie wurden bis zum Abschluss der

Transaktion nicht einmal über die wesentlichen Umstände informiert. Die

Geschäftsführung unternahm schlichtweg nichts, um die Interessen der Anleger

zu schützen.

Personen, die mit dem Vorgang vertraut sind, sehen den wesentlichen

Hintergrund dieser Untätigkeit in einem Interessenkonflikt: Herr Albert P.

Behler, der die Fa. Paramount und damit die Immobilieninteressen der Familie

Otto in den USA vertritt, hielt seit dem Jahre 2009 auch die Kapitalmehrheit

der deutschen Hamburg Trust-Gruppe. Herr Albert P. Behler war mithin

Dienstherr der Personen, die auf der deutschen Seite eigentlich die

Interessen der Anleger hätten schützen müssen. Rechtanwalt Dr. Wolfgang

Schirp/Berlin, der vom Landgericht Hamburg in zwei Verfahren zum

Prozesspfleger der Fonds ernannt wurde: "Dieser gänzliche Mangel an

Kontrolle ist ein Unding, so etwas habe ich in meiner langjährigen Praxis

noch nie gesehen. Auf beiden Seiten des Atlantiks hatte die gleiche Person

das Sagen, obwohl die Interessen entgegengesetzt waren. Hier wurde wirklich

der Bock zum Gärtner gemacht".

Im Jahre 2015 erhielten die Anleger die Mitteilung, dass durch diese

Transaktion ihr Vermögen mal eben um ca. 45 % geschrumpft war. Die

Interessen der Fonds bei der Einbringung der Immobilien in den REIT waren

offensichtlich nicht gewahrt worden, und die Fonds hatten Transaktionskosten

und Sondervorteile für Dritte in Höhe von 609,1 Mio. USD mittragen müssen,

ohne dass sie Vorteile davon gehabt hätten. Hiergegen formierte sich

Widerstand auf Anlegerebene (Prospekthaftungsklagen) und auf Fondsebene

(Bildung von Anlegerbeiräten, Fassung von Gesellschafterbeschlüssen über die

gerichtliche Durchsetzung der Schadensersatzansprüche). Peter

Sissovics/Berlin, Beiratsvorsitzender beider Fonds: "Wir mussten uns wehren.

Die Geschäftsführung hat uns im Regen stehen lassen. Nicht einmal zu

Gesprächen über eine gütliche Lösung war die Hamburg Trust-Seite bislang

bereit".

Auf beiden Ebenen konnten die Anleger zwischenzeitlich wesentliche Erfolge

verbuchen:

- Bereits das Landgericht hatte Prospekthaftungsklagen zum Fonds Finest

Selection 02 stattgegeben. Wesentlicher Prospektfehler aus Sicht des

Landgerichts: Über die Doppelrolle von Herrn Albert P. Behler und die daraus

fließenden Interessenkonflikte hätten die Anleger aufgeklärt werden müssen.

Weil dies nicht geschehen ist, schulden die Initiatorenunternehmen den

Anlegern Schadensersatz. Das Oberlandesgericht Hamburg hat diese Sicht der

Dinge nun am Freitag, den 31.08.2018, ausdrücklich bestätigt. Die Berufungen

der Hamburg Trust-Seite, mit denen sie ihre Verurteilungen beseitigen

wollten, wurden zurückgewiesen.

- Auch in den fondsseitigen Verfahren setzen sich die Anleger durch.

Versuche von Hamburg Trust, die Gesellschafterbeschlüsse zu kippen, in denen

der Beirat zur Klageerhebung als "Besonderer Vertreter" berufen wurde, sind

gescheitert. Im Finest Selection 02 hat das Oberlandesgericht Hamburg die

Klagebefugnis des Beirats bestätigt, im Finest Selection 01 - in dem die

Beschlüsse zeitlich später gefasst worden sind - ist das Landgericht Hamburg

bereits zu dem gleichen Ergebnis gelangt. In Wahrnehmung seiner Befugnisse

hat der Beirat als "Besonderer Vertreter" bereits in beiden Fonds erste

Teilklagen eingereicht, und zwar im Finest Selection 01 in Höhe von 1 Mio.

USD und im Finest Selection 02 in Höhe von 0,5 Mio. USD. Beiratsvorsitzender

Peter Sissovics: "Solange es keine vernünftigen Signale von Hamburg Trust

gibt, werden wir die juristischen Möglichkeiten ausschöpfen. Wir waren und

sind weiterhin gesprächsbereit, aber der Ball liegt im Feld von Hamburg

Trust".

Wie lange will Hamburg Trust diese juristischen Auseinandersetzungen noch

schwelen lassen? Immerhin wirbt das Unternehmen am Markt noch um frisches

Geld, auch von Stiftungen und anderen institutionellen Investoren. Wie will

man Vertrauen gewinnen, wenn man sich gleichzeitig deutlicher und von

Gerichten bestätigter Kritik am bisherigen Vorgehen nicht stellen will?

Marktinsider halten dies für schlichtweg unmöglich.

Ansprechbar für weitere Auskünfte:

Peter Sissovics, Beiratsvorsitzender beider Hamburg Trust Finest

Selection-Fonds, e-mail peter.sissovics@me.com, Tel. 0160-90631282

Rechtsanwalt Dr. Wolfgang Schirp, Prozesspfleger beider Fonds in den

Verfahren bei den Hamburger Gerichten, e-mail: schirp@ssma.de, Tel.

0179-5320213

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