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10/04/2017 10:51:00
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ADLER Real Estate stockt Unternehmensanleihe 2015/20 auf und kündigt Anleihe 2014/19


Die ADLER Real Estate AG hat heute beschlossen, die 350 Mio. Euro 4,75% Schuldverschreibung 2015/20 (ISIN XS1211417362) im Rahmen einer Privatplatzierung mit einem Zielvolumen von 100 Mio. Euro und einem Ausgabepreis deutlich über dem Nennwert aufzustocken, der einer Rendite von etwa 2,6% entspricht. Der daraus entstehende Nettoemissionserlös soll im Wesentlichen zur Finanzierung des Erwerbs von Immobilienportfolios, zur Refinanzierung höherverzinslicher Verbindlichkeiten sowie für allgemeine Unternehmenszwecke verwendet werden.

In diesem Zusammenhang hat die ADLER Real Estate AG auch beschlossen, die 130 Mio. Euro 6,00% Schuldverschreibung 2014/19 (ISIN DE000A11QF02) zu kündigen und vorzeitig zum 10. Mai 2017 zu 101,5% des Nennbetrags der Schuldverschreibungen zurückzuzahlen, zuzüglich der bis zum Rückzahlungstag (ausschließlich) aufgelaufenen und noch nicht gezahlten Zinsen.

Arndt Krienen, CEO der ADLER Real Estate AG: "Wir wollen 2017 weiter wachsen. Den ersten Schritt haben wir bereits im ersten Quartal mit dem Erwerb von rund 700 Wohneinheiten im Großraum Bremen gemacht. Zurzeit prüfen wir den Erwerb weiterer Portfolien. Mit der Aufstockung der Unternehmensanleihe verschaffen wir uns jetzt zusätzlichen finanziellen Spielraum, um über einen Erwerb zu günstige Konditionen auch kurzfristig entscheiden zu können. Das erhöht unsere Flexibilität in Bezug auf Akquisitionen und verbessert zudem unsere Wirtschaftlichkeit."

"Denn", so Krienen weiter, "wir setzen mit der Kündigung der Unternehmensanleihe 2014/2019 die seit längerem angekündigte Maßnahme um, nämlich die Rückzahlung von Verbindlichkeiten mit einer hohen Zinslast. Einen ähnlichen Schritt hat unsere Konzerngesellschaft ACCENTRO bereits vor zwei Wochen vollzogen und eine Anleihe mit einem Volumen von 10 Mio. Euro gekündigt, welche sich mit 9,25% verzinste. Außerdem haben wir mit den Mitteln, die uns aus dem Verkauf unserer conwert-Anteile an die Vonovia zugeflossen sind, kurzfristige Kredite in Höhe von 200 Mio. Euro und langfristige, höher verzinsliche Verbindlichkeiten in Höhe von 27 Mio. Euro zurückgezahlt."

In Summe werden die heute beschlossenen Maßnahmen den Zinsaufwand weiter verringern und die FFO stärken. Das bereits angekündigte Ziel, am Ende des Jahres 2017 einen LTV von 55% zu erreichen, bleibt unverändert.


http://www.fixed-income.org/   (Foto: © ADLER Real Estate)
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