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03/08/2017 10:35:51
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Städte- und Gemeindebund: Dieselfonds reicht nicht für Kommunen


HANNOVER (dpa-AFX) - Der niedersächsische Städte- und Gemeindebund hat die Ergebnisse des Dieselgipfels als Tropfen auf den heißen Stein kritisiert. Der geplante Fonds für nachhaltige Mobilität in Städten schaffe nur minimale Hilfe und greife viel zu kurz, sagte ein Verbandssprecher am Donnerstag in Hannover. "Wir brauchen viele Milliarden für eine umfassende Verkehrswende in der Stadt und auf dem Land. Ansonsten bekommen wir die Schadstoffe nicht in den Griff und kurieren letztendlich die Symptome bei erkrankten Menschen in den Krankenhäusern", betonte er.

Der Fonds "Nachhaltige Mobilität für die Stadt" im Umfang von 500 Millionen Euro soll den Stadtverkehr moderner und sauberer machen und individuelle Pläne für die 28 am stärksten betroffenen Regionen in Deutschland finanzieren. Bund und Hersteller zahlen zu gleichen Teilen ein. Außerdem hatten die deutschen Hersteller beim Dieselgipfel neue Abgas-Software für rund 5,3 Millionen Autos zugesagt, um den Ausstoß des Atemgifts Stickoxid zu verringern. Darunter sind über 2,5 Millionen Fahrzeuge von Volkswagen, für die nach dem Skandal um manipulierte Abgaswerte ohnehin Nachrüstungen angeordnet wurden.

Der Städte- und Gemeindebund beklagte, allein der Einstieg in die E-Mobilität und der Aufbau einer "vernünftigen Ladeinfrastruktur" in den Städten und auf dem Land übersteige die Fondsmittel um ein Vielfaches./tst/DP/fbr

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