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12/09/2017 21:35:35
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dpa-AFX Überblick: ANALYSTEN-EINSTUFUNGEN vom 12.09.2017


FRANKFURT (dpa-AFX) - Ausgewählte Analysten-Einstufungen im dpa-AFX-Nachrichtendienst vom 12.09.2017

AIXTRON

FRANKFURT - Das Analysehaus Independent Research hat Aixtron nach dem starken Kursanstieg von "Halten" auf "Verkaufen" abgestuft. Das Kursziel ließ Analyst Markus Friebel in einer Studie vom Dienstag auf 8 Euro. Der Experte ist zwar von der Neuausrichtung des Spezialmaschinenbauers überzeugt. Die Kursentwicklung habe allerdings inzwischen bereits zuviel vorweg genommen.

CREDIT SUISSE GROUP AG

PARIS - Die französische Großbank Societe Generale (SocGen) hat Credit Suisse von "Hold" auf "Buy" hochgestuft und das Kursziel von 14,00 auf 16,50 Franken angehoben. Die Schweizer Großbank dürfte sowohl das Überschusskapital als auch die Dividendenzahlungen deutlich erhöhen, schrieb Analyst Andrew Lim in einer Studie vom Montag. Zudem trügen die Umstrukturierungspläne Früchte, wie die überraschend erfreuliche Entwicklung der Kosten in zweiten Quartal zeige. Lim erhöhte seine Prognosen für den Gewinn je Aktie in diesem und dem kommenden Jahr und vor allem im Jahr 2019.

DAIMLER AG

LONDON - Die US-Bank Citigroup hat Daimler nach dem Kapitalmarkttag von Mercedes-Benz auf "Neutral" mit einem Kursziel von 66 Euro belassen. Nach der Veranstaltung könnten die Anleger entweder enttäuscht sein, dass das alte Margenziel von 10 Prozent nun in eine Spanne von 8 bis 10 Prozent geändert worden sei, schrieb Analyst Michael Tyndall in einer Studie vom Dienstag. Oder aber sie könnten sich durch massive Investitionen in die Zukunft der Elektromobilität ermutigen lassen. Er tendiere zu Letzterem, erklärte Tyndall.

DEUTSCHE BANK AG

PARIS - Die französische Großbank Societe Generale (SocGen) hat das Kursziel für Deutsche Bank von 11,50 auf 10,50 Euro gesenkt und die Einstufung auf "Sell" belassen. Seine aktualisierten Berechnungen deuteten für Ende 2018 weiterhin auf ein Kapitaldefizit von rund 3 Milliarden Euro hin, schrieb Analyst Andrew Lim in einer Studie vom Montag. Zudem reduzierte Lim seine Prognosen für den bereinigten Gewinn je Aktie sehr moderat und trug damit der weiteren Abschwächung des Investmentbanking-Geschäfts Rechnung.

DEUTSCHE PFANDBRIEFBANK

LONDON - Die britische Investmentbank HSBC hat Deutsche Pfandbriefbank nach einer Investorenveranstaltung von "Hold" auf "Buy" hochgestuft und das Kursziel von 13 auf 14 Euro angehoben. Analyst Johannes Thormann passte seine Gewinnschätzungen an die besser als erwartet ausgefallenen Ergebnisse des zweiten Quartals an. Kurzfristig sieht er gutes Potenzial bei überschaubaren Risiken, schrieb er in einer Studie vom Dienstag.

HANNOVER RUECKVERSICHERUNG AG

FRANKFURT - Die DZ Bank hat Hannover Rück von "Halten" auf "Kaufen" hochgestuft und den fairen Wert von 107 auf 112 Euro angehoben. Trotz der Wirbelstürme "Harvey" und "Irma" dürfte der Rückversicherer das Ziel eines Jahresüberschusses von einer Milliarde Euro erreichen, schrieb Analyst Thorsten Wenzel in einer Studie vom Dienstag. Er sieht gegenwärtig eine gute Einstiegsgelegenheit. Für den Rückversicherungsmarkt insgesamt dürften "Harvey" und "Irma" das Ende der Preiserosion einläuten und zumindest in den von Schäden betroffenen Verträgen Preiserhöhungen auslösen.

HUGO BOSS

FRANKFURT - Die DZ Bank hat Hugo Boss von "Kaufen" auf "Halten" abgestuft. Die Aktie des Modeherstellers notiere nach ihrem kräftigen Kursanstieg im Verlauf des dritten Quartals nur noch knapp unter dem weiterhin gültigen fairen Wert von 78 Euro, begründete Analyst Herbert Sturm das geänderte Votum in einer Studie vom Dienstag. Für sein "Halten"-Votum spreche vor allem die auch nach dem Kursanstieg immer noch vergleichsweise attraktive Dividendenrendite.

JENOPTIK AG

FRANKFURT - Die DZ Bank hält die Aktien von Jenoptik auf dem aktuellen Kursniveau für weitgehend angemessen bewertet. Deshalb stufte Analyst Dirk Schlamp die Papiere von "Kaufen" auf "Halten" ab, ließ den jüngst leicht angehobenen fairen Wert von 26,50 Euro je Aktie aber unverändert. Gleichzeitig betonte er in einer Studie vom Dienstag, an der fundamental guten Situation des Technologie- und Rüstungsunternehmens habe sich nichts wesentlich geändert.

UNIPER

HANNOVER - Die NordLB hat Uniper nach Halbjahreszahlen von "Kaufen" auf "Verkaufen" abgestuft. Das Kursziel wurde zugleich auf 19 Euro belassen. Der solide Trend aus dem ersten Quartal des Energiekonzerns habe sich zwar fortgesetzt und die Markterwartungen seien übertroffen worden, schrieb Analyst Holger Fechner in einer Studie vom Dienstag. Inzwischen habe sich jedoch der Aktienkurs deutlich von seinem fundamentalen Wert entfernt, weshalb er zu Gewinnmitnahmen rate.

/stb

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